Das Brunnenwasser wird mittels einer Brunnenpumpe direkt aus dem Grundwasser gefördert und in die Betriebswasserleitungen eingespeist. Zur effizienten Energieausnutzung werden moderne Pumpensteuerungen eingesetzt, die die Pumpe bedarfsorientiert ein- und ausschalten sowie die Fördermenge regulieren.
Das Funktionsprinzip ist einfach und sicher: Wird eine Entnahmestelle geöffnet, so schaltet sich die Pumpe ein. Wird die Entnahmestelle wieder geschlossen, so schaltet sich die Pumpe wieder ab. Zudem sind die Pumpensteuerungen in der Regel mit einem integrierten Trockenlaufschutz ausgestattet, der die Pumpe bei Wassermangel abschaltet.
Moderne Pumpensteuerungen regeln die Brunnenpumpen so, dass diese das Wasser mit einem konstanten Druck fördern. Durch die Modulation der Drehzahl der Pumpe wird stets nur die erforderliche Leistung für die zu erbringende Leistung abgerufen. Zudem zeichnen sich diese Steuerungen dadurch aus, dass sie den Energiebedarf senken und die Abnutzung der Pumpe reduzieren.
Die Brunnenpumpen können schnell und einfach installiert werden und sind im Inneren des Brunnens frostsicher. Der Unterwassereinbau verhindert zudem störende Betriebsgeräusche.
Da das Grundwasser in unterschiedlichen Qualitäten vorliegen kann, muss es teilweise aufbereitet werden. Damit die Notwendigkeit der Aufbereitung bestimmt werden kann, muss eine Wasseruntersuchung durchgeführt werden. Daraufhin kann gezielt auf die zu entfernenden Stoffe eingegangen werden.
Oftmals ist das Ausfiltern von Sandpartikeln und anderen kleinen Feststoffen absolut hinreichend. Es kann jedoch auch erforderlich sein, Stoffe wie Eisen oder Mangan, aus dem Wasser zu entfernen, damit keine dauerhafte Verfärbung des geförderten Wassers besteht.

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